Kapitel 2
jung, bräunte, und gutaussehend, kleidete wie ein Bergsteiger, und trägt ein Schottenkaro, einen ruck-Sack und eine Eisaxt. LAMOND. Guter Abend! SEELCHEN. Guter Abend, sanfter Herr! LAMOND. Mein Name ist Lamond. Ich bin sehr spät, daß ich fürchte. SEELCHEN. Wünschen Sie, hier zu schlafen? LAMOND. Bitte. SEELCHEN. Alle Betten sind voll, es ist ein Mitleid. Ich werde Mutter nennen. LAMOND. Ich bin zu Sonnenaufgang das Große Hornsche herauf zu Gehen gekommen. SEELCHEN. [Awed] Das Groß Hornsche! Aber er ist unmöglich. LAMOND. Ich werde das versuchen. SEELCHEN. Es gibt den Wein Hornsch, und die Kuh Hornsch. LAMOND. Ich habe sie bestiegen. SEELCHEN. Aber er ist so gefährlich, es ist vielleicht, der Tod. LAMOND. Ach! das ist in Ordnung! Man muß seine Chance wahrnehmen. SEELCHEN. Und Vater hat Schmerzen seinen Fuß gehabt. Für Führer gibt es nur Bemannt Felsman. LAMOND. Der gefeierte Felsman? SEELCHEN. [Das Nicken; das Anschauen von ihm dann mit Bewunderung] Ist Sie dieser Herr Lamond, der dieses Jahr all unsere kleinen Berge bestiegen hat? LAMOND. Alles außer diesem großen Kerl. SEELCHEN. Wir haben von Ihnen gehört. Sie werden einen Tag nicht auf Vater warten Fuß? LAMOND. Ah! Nr. Ich muß Heimat zu-folgender Tag zurückgehen. SEELCHEN. Der liebenswürdige Herr ist in Eile. LAMOND. [Das Anschauen von ihr konzentriert] Ach! SEELCHEN. Sind Sie von London? Ist es sehr groß? LAMOND. Sechs Millionen Seelen. SEELCHEN. Ach! [Nach einer kleinen Pause] Ich habe Cortina zweimal gesehen. LAMOND. Leben Sie das ganze Jahr hier? SEELCHEN. In Winter im Tal. LAMOND. Und wollen Sie die Welt nicht sehen? SEELCHEN. Manchmal. [Zu einer Tür gehend, ruft sie sanft] Hans! [Das Zeigen dann zu einer anderen Tür] Es gibt sieben deutsche Gentlemane schlafend in dort! LAMOND. Ach Gott! SEELCHEN. Bitte? Sie sollten den Sonnenaufgang hier sehen. [Sie wählt aufwärts aus ein kleines Buch, das von LAMOND's Tasche gefallen ist,] Ich habe gelesen
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